Achtsamkeit und Meditation

Wir meinen oft, dass wir gar nicht wüssten, wie eine „richtige“ Meditation geht. Oder wir denken, dass es einer bestimmten Technik bedarf, die wir erst mit viel Aufwand erlernen und üben müssten.

तत्र प्रत्ययैकतानता ध्यानम्

tatra pratyayaika-tânatâ dhyânam

Wenn die Achtsamkeit gebündelt wird, dann entsteht Meditation.

Patañjali Yoga-Sūtra 3.2

Wir meinen oft, dass wir gar nicht wüssten, wie eine „richtige“ Meditation geht. Oder wir denken, dass es einer bestimmten Technik bedarf, die wir erst mit viel Aufwand erlernen und üben müssten. Und am Ende dann doch keine Zeit dafür hätten.

Doch dabei zeigt uns dieses Zitat, dass es gar nicht so schwer ist, zu meditieren. Es bedarf keines bestimmten Sitzkissens, keines erlesenen Duftes, keines abgeschotteten und stillen Raumes…

Das Einzige, was es braucht, ist ein klarer Fokus des Geistes. Sobald wir uns Zeit nehmen, und unsere Aufmerksamkeit beispielsweise auf den Atem bündeln, können wir ihn bewusster wahrnehmen. Wir konzentrieren uns auf das Hier und Jetzt – und daraus entsteht eine wunderbare Achtsamkeit.

Warum sollte es also keine Meditation sein, wenn wir uns ein paar Momente sammeln, unseren Atem spüren, dessen Fluß folgen, und dem Geist ein paar erholsame Augenblicke der Ruhe schenken?

Manchmal muss es gar nicht mehr sein.

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