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KW 43/18: Die richtige Balance üben

In dieser Woche stehen die Gleichgewichtshaltungen im Mittelpunkt. Sie werden unsere Fähigkeit zur Balance verbessern, die tiefe Skelettmuskulatur stärken und den Geist in seine innere Ruhe fokussieren.

Die Übungen zum Gleichgewicht sind auf vielen Ebenen interessant, da sie unsere körperliche und seelische Verfasstheit sehr gut widerspiegeln. Wir können sie zwar planen und mit unserer Willenskraft „wollen“ – aber ob sie tatsächlich gelingen, das hängt auch von anderen Qualitäten ab.

Eine Balance zu halten, ist nicht nur eine Sache des Körpers, sondern mindestens auch des Geistes: Kann ich mich in diesem Moment auf mich selbst einlassen, und mich auf das konzentrieren, was ich gerade mache? Oder springt mein Geist unruhig hin und her, und ist ganz woanders?

Dementsprechend kann eine Balancehaltung gelingen, oder eben nicht. Und was passiert dann, wenn sie auch beim dritten Versuch partout nicht gelingen mag? Werde ich ärgerlich, wütend, enttäuscht? Was macht das mit mir?

So spiegeln uns Gleichgewichtshaltungen sehr gut die Verfasstheit von Körper und Geist wider. Und sie laden uns ein, die Dinge etwas gelassener und achtsamer anzugehen.

Als Zielhaltungen werden wir übrigens den Baum vṛkṣāsana und seine vielfältigen Variationen ausprobieren.

Eine innere Balance darf natürlich auch der Atem erfahren, der mit einer gleichmäßigen Ein- und Ausatmung einen harmonischen Fluss genießen kann, welcher unserem Geist eine beruhigende und zentrierende Wirkung verleiht.

Autor

Hallo! Geboren im Ausklang der 70er Jahre, hat mich mein Lebensweg über einen kaufmännischen Beruf zum Studium der Verhaltenswissenschaften und Sprechwissenschaft gebracht. Da rechnete ich allerdings noch nicht mit meiner Berufung, die mich zum Yogalehrer im Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland und Dozenten im Rahmen der Yoga-Lehrausbildung führte. Nun stehe ich hier.